Rauchen – eine gefährliche Sucht

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Die Zigarette danach: nach dem Sex, nach dem Essen, in der Kaffeepause, zum Bier oder Prosecco – sie verspricht einen Moment der Entspannung und Ruhe, eine Plauderei mit den Kollegen im stressigen Berufsalltag und am Abend beim Ausgehen gehört die Zigarette genau so selbstverständlich dazu. Doch zu welchem Preis, und ist diese vermeintliche Entspannung nicht tatsächlich eine Anspannung, die dazu führt, in kurzer Zeit die nächste zu rauchen?

Nikotin ist ein Gift, das auf die Nerven wirkt. Bevor man es merkt, ist man süchtig, und die Rezeptoren im Gehirn fordern mehr und mehr. Es gilt also, diese Rezeptoren auszutricksen. Die schlechte Nachricht hierbei ist, dass es bislang kein allgemeingültiges Geheimrezept gibt. Gegen die Schmacht können Pflaster, Sprays und Kaugummis helfen, die Nikotin enthalten. Sie versorgen die Rezeptoren mit der nötigen Menge des Gifts und sollten nach und nach herunter dosiert werden.

Sehr vielen Menschen hat Allen Carr mit seinem Buch „Endlich Nichtraucher“ geholfen, das es in Fortsetzungen gibt und auch speziell für Frauen einen Band vorsieht.
Die Krebsgesellschaft leistet Hilfestellung, und sogar die Bundesregierung hat eine Kampagne gegen das Rauchen auf die Beine gestellt. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Foren, in denen sich die zukünftigen und bereits erfolgreichen Nichtraucher austauschen. Diese werden zum großen Teil von Fachkräften betreut, die es verstehen zu motivieren. Dort wird auch vor wenig seriösen Rauchentwöhnern gewarnt.

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